Mit dem Start des BILD Super-Managers 2013-2014 können Spieler dank des offenen Transfermarkts die ganze Saison über Transfers tätigen und neue Stars kaufen bzw. verkaufen.

BILD startet den neuen Super-Manager für die Bundesliga Saison 2013-14 mit einer interessanten Neuerung. Das Transferfenster wurde abgeschafft, sprich der Spieler kann nun die komplette Saison über seinen Kader verändern. Der offene Transfermarkt soll den Spielspaß erhöhen und dafür, dass das Spiel auch während der Saison Spaß macht.

Denn hier lag bisher das große Problem. Hatte man zu Beginn der Saison die falschen Spieler verpflichtet, die sich nach Ende der Transferperiode verletzten oder von den Trainern der Bundesliga Teams für die Startelf nicht berücksichtigt wurden, gabs nicht nur wenig Punkte nach jedem Spieltag, sondern der Spielspaß tendierte schnell gegen Null.

 

Pro und Contra BILD Super-Manager

 

Positiv: Für den offenen Transfermarkt gibt es einen Pluspunkt. Diese Neuerung war längst überfällig.

Negativ: Einen großen Minuspunkt gibt es für die immer stärkere Bevorzugung von Premium-Kunden (Bild Plus). Zwar ist der Super-Manager weiterhin kostenlos und es fallen keine Gebühren an, jedoch werden die Vorteile für BILDplus-Kunden so eklatant, dass von Fair-Play keine Rede sein kann.

Fazit: Die Strategie ist klar und ähnlich wie bei vielen anderen Browsergames. Über den Premium-Account des Super-Manager möchte BILD noch mehr zahlende Plus-Kunden generieren. Und dies könnte auch funktionieren, wenn die “normalen” Spieler nach und nach feststellen, dass das Spiel zwar kostenlos ist, aber man ohne den Premium-Account die tollen Preise kaum gewinnen kann. In der Summe bleibt das Angebot daher für die meisten Fans wohl nur ein netter Zeitvertreib bis zur Veröffentlichung von FIFA 14.

 

Die teuersten Stars kommen vom FC Bayern

 

Für Bayern Fans ist bei Shopping-Tour auf dem Transfermarkt das Budget von 120 Mio. Euro schnell aufgebraucht. In allen Mannschaftsteilen sind die Stars des Triple-Siegers bei den Preisen in der Top 10.

Torhüter:

Manuel Neuer (30 Mio.)
Marc-André ter Stegen (11 Mio.)
René Adler (10 Mio.)
Bernd Leno (9,5 Mio.)
Ron-Robert Zieler (8,5 Mio.)

Selbst gestaltete Fußballschuhe von Thomas Müller

Die selbst gestalteten miadidas Schuhe von Thomas Müller sind deutlich günstiger, als der Bayern Star im Online-Game (Foto: adidas)

Abwehrspieler:

Philipp Lahm (30 Mio.)
David Alaba (28 Mio.)
Mats Hummels (26 Mio.)
Neven Subotic (20 Mio.)
Jérome Boateng (20 Mio.)

Mittelfeldspieler:

Mario Götze (45 Mio.)
Franck Ribéry (42 Mio.)
Bastian Schweinsteiger (40 Mio.)
Javier Martínez (37 Mio.)
Marco Reus (34 Mio.)

Stürmer:

Thomas Müller (45 Mio.)
Robert Lewandowski (39 Mio.)
Mario Mandžukic (23 Mio.)
Jefferson Farfán (15 Mio.)
Pierre-Emerick Aubameyang (15 Mio.)

 

Tipps und Tricks

 

  • Bei den Transfers lohnt es sich oft, auf ältere Stars zu setzen. Bei jungen Stars sind Talent und Entwicklungspotential im Preis enthalten, dies bringt dem Spieler aber nichts, da das Spiel nur eine Saison läuft. Am besten lässt sich dies am Beispiel der Torhüter verdeutlichen. Für einen Jungstar wie Marc-André ter Stegen zahlt man 11 Mio. Euro, weil er mal ein ganz Großer werden könnte. Für BVB-Stammkeeper Roman Weidenfeller, der bereits ein ganz Großer (aber eben auch deutlich älter) ist, nur 5 Mio. Euro. Auch Schalke Torwart Timo Hildebrand ist mit 1,5 Mio. Euro sehr günstig.
  • Die Bayern-Stars sind oft zu teuer. Der Preis von z.B. Manuel Neuer steht in keinem Verhältnis zu dem der anderen Torhütern. Und nur weil jemand bei Bayern spielt, bekommt er nicht automatisch gute Noten/Punkte.
  • Nur Stammspieler verpflichtet. Sitzt ein Star auf der Bank, bringt er keine Punkte. Wer viele Bundesliga-Spieler verpflichtet, die in ihrem Team nicht gesetzt sind, wird an so manchem Spieltag eine böse Überraschung erleben.

Und wer jetzt Lust aufs Spiel bekommen hat …

Hier gehts zum BILD Super-Manager

 

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