Bau und Eröffnung

Zentralstadion Leipzig

(Quelle: ZSL Betreibergesellschaft; Foto: Thomas Schulz) - Es ist vollbracht. Das neue Leipziger Zentralstadion ist fertig. Beim Confed-Cup 2005 probt die Stadt Leipzig beim Spiel Deutschland gegen Mexiko für den Ernstfall WM 2006.

 

2001 – 2004: Das alte Stadion ist abgetragen, die Tinte auf den Bauskizzen des Neubaus trocken. Und schon rücken die Baufirmen mit schwerem Gerät an und beginnen mit der Arbeit. Es gilt den Entwurf der Architekten Wirth+Wirth umzusetzen und die Stadt Leipzig fit für die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 zu machen.

Der Bau des neuen Zentralstadions (seit 2010 Red Bull Arena), das zu großen Teilen vom Bund mitfinanziert wird, beruht auf den gemeinsamen Planungen der Architekturbüros Wirth+Wirth, Glöckner Architekten und Körber, Barton, Fahle. Die IPL Ingenieurplanung Leichtbau GmbH ist für den Entwurf des Dachtragwerks und die Statik des Daches verantwortlich, die Zech Planungs GmbH Leipzig für die Ausführungsplanung.

Besonderes Augenmerk gilt der aufwendig konstruierten Dachkonstruktion, die ein Charakteristikum der neuen Arena ist. Am Ende wird auch diese Herausforderung gemeistert und das neue Leipziger Zentralstadion pünktlich fertig gestellt. Am 16. und 17. Juli 2004 wird die WM-Arena im Rahmen eines international besetzten Fußballturniers feierlich eröffnet. Neben dem FC Sachsen Leipzig zählen Werder Bremen, der FC Brügge und Roter Stern Belgrad zu den geladenen Gästen.

Tipp: Wem das jetzt alles zu schnell ging, dem sei die Webseite des Sportforum Leipzig ans Herz gelegt. Hier kann man den Neubau des Zentralstadions im Zeitraffer erleben. Unter dem Titel „3 Jahre in 3 Minuten“ ist der Stadionbau dokumentiert.

zur Dokumentation: Bau der Red Bull Arena (Doku befindet sich am Seitenende)

 

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